Rückblick Podiumsveranstaltung ‚Chancengleichheit – quo vadis?‘ Bayer AG 14. Juni 2016

Veranstaltung des Verbands angestellter Akademiker und leitender Angestellter
der chemischen Industrie e. V. (VAA)

Quo vadis 1Wenn es um die Umsetzung von Chancengleichheit für Frauen und Männer im Unternehmen geht, kommt die gesamte Organisation nicht um kritische und konträre Diskussionen über Machtverteilung, Führungsstile und Aushandlung um Positionen herum. Es entsteht ‚Gender Trouble‘, ein Zeichen dafür, dass eine effektive Minderheit und ein Verteilungsdiskurs in den Organisationsentwicklungsprozess hinein wirkt.

Chancengleichheit und die Förderung von Frauen in Führungspositionen war das Thema der Podiumsveranstaltung ‚Chancengleichheit – quo vadis?‘ der VAA-Werksgruppe Bayer Berlin.  Ich hatte die Gelegenheit mit Dr. Roland Leroux, Präsident des Europäischen Führungskräfteverbands Chemie, Christine Morgenstern, Leiterin der Gleichstellungsabteilung im Bundesfamilienministerium, Mehr von diesem Beitrag lesen

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Workshopreihe: „So geht’s anders! So geht’s besser!“

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Erhöhung des Frauenanteils in Entscheidungspositionen durch den Einbezug von männlichen Führungskräften

Trotz einer Reihe von frauenpolitischen Initiativen und Frauenförderprogrammen hat sich der Frauenanteil in Führungspositionen in der Vergangenheit hartnäckig wenig erhöht. Einzelmaßnahmen für Frauen zur besseren Vereinbarkeit von Karriere und Familie, zur Kompetenzerweiterung wie Mentoring- und Seminarangebote, zur Implementierung von Frauennetzwerken etc. und die Annahme, dass allein Frauen die Organisationen und Unternehmen verändern können, reichen anscheinend nicht aus. So wichtig diese Maßnahmen sind, denn sie haben zur weiteren Qualifizierung und zum Empowerment von Frauen wesentlich beigetragen, fehlt bei den bisherigen Aktivitäten ein bedeutsamer Faktor: Die männlichen Führungskräfte!

Sie sind eine bisher eine wenig genutzte Ressource für Gender Initiativen, denn sie sind – quantitativ wie qualitativ – eine einflussreiche Stakeholder Gruppe, ohne die die Realisierung von Chancengleichheit kaum möglich ist: Sie sind ein Teil des Problems – aber auch ein Teil der Lösung!

Um auszuloten, was Frauen und Männer in Führungspositionen gemeinsam dazu beitragen können, den Frauenanteil in Unternehmen und Organisationen zu erhöhen, veranstalten wir im Rahmen des EU-Projekt Kooperatives Lernen für Gender Diversity in Entscheidungspositionen (GenDiv) dieses Pilot-Training. Mehr von diesem Beitrag lesen

10 Jahre genderWerk!

Hier schreiben Klaus Schwerma und Bettina Knothe.

Ob es um Bildung, Umwelt oder Stadtplanung, um Arbeitsprozesse oder Gesundheit, um Konflikt oder gewaltfreie Kommunikation geht – als Querschnittskategorie hat Geschlecht mit allen sozialen Themen zu tun. In genderWerk haben wir uns vor 10 Jahren – aus unterschiedlichsten Fachgebieten kommend – als unabhängige Gendertrainer_innen und Genderberater_innen zusammen gefunden. Uns liegen ein produktives Miteinander der Geschlechter und die Gleichstellung von Frauen und Männern am Herzen.

Wir möchten in unserer Arbeit die Dimension „Gender“ und ihre Verwobenheit mit sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Prozessen sichtbar machen. Wir begleiten und beraten Unternehmen und Organisationen in der Umsetzung einer geschlechtergerechten Unternehmenskultur. Mehr von diesem Beitrag lesen

12 Mitarbeiter_innen von Ecogender in Paju, Südkorea haben die Qualifizierung zum/zur Gender Trainer_in erfolgreich abgeschlossen.

Aus einer ersten Zusammenarbeit von Kolleg_innen von Ecogender in Südkorea und genderWerk in Berlin in 2008 entwickelte sich ein 3-jähriges Kooperations- und Qualifizierungsprojekt zum/zur Gender Trainer_in (2009 bis 2012). Die modular aufgebaute  Qualifizierung  mit drei jeweils 5- bzw. 6-tägigen Modulen in Berlin und Paju/Goyang haben 12 Mitarbeiter_innen von Ecogender im Mai erfolgreich abgeschlossen.
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