Rückblick Podiumsveranstaltung ‚Chancengleichheit – quo vadis?‘ Bayer AG 14. Juni 2016

Veranstaltung des Verbands angestellter Akademiker und leitender Angestellter
der chemischen Industrie e. V. (VAA)

Quo vadis 1Wenn es um die Umsetzung von Chancengleichheit für Frauen und Männer im Unternehmen geht, kommt die gesamte Organisation nicht um kritische und konträre Diskussionen über Machtverteilung, Führungsstile und Aushandlung um Positionen herum. Es entsteht ‚Gender Trouble‘, ein Zeichen dafür, dass eine effektive Minderheit und ein Verteilungsdiskurs in den Organisationsentwicklungsprozess hinein wirkt.

Chancengleichheit und die Förderung von Frauen in Führungspositionen war das Thema der Podiumsveranstaltung ‚Chancengleichheit – quo vadis?‘ der VAA-Werksgruppe Bayer Berlin.  Ich hatte die Gelegenheit mit Dr. Roland Leroux, Präsident des Europäischen Führungskräfteverbands Chemie, Christine Morgenstern, Leiterin der Gleichstellungsabteilung im Bundesfamilienministerium, Mehr von diesem Beitrag lesen

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Abschlusstreffen Forum Gleichstellung und Vereinbarkeit am 11.11.2015

GenDiv_Logo-blAm 11.11.2015 traf sich das Forum Gleichstellung & Vereinbarkeit zum letzten Mal in diesem Format und im Rahmen des EU-Projekts GenDiv. Die Mitglieder des Forums haben die GenDiv Projektentwicklung begleitet und beraten und bildeten über zwei Jahre ein Forum für Erfahrungsaustausch und Vernetzung zum Thema Gender Diversity in Leitungspositionen. Mehr von diesem Beitrag lesen

EU-Projekt GenDiv – Ergebnisse des ersten Projektjahres

GenDiv_Logo-blDas EU-Projekt GenDiv geht ins zweite Projektjahr. Alle Projektpartner_innen haben unsere jeweiligen Bedarfsanalysen zu Training für Gender Diversity in Entscheidungspositionen abgeschlossen.

Hier ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus Online Umfrage, Interviews mit Männern und Fokus Gruppen mit Berliner Kooperationspartner_innen, die ich im Auftrag von Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. erarbeitet habe. Am 11.12.2014 haben wir unsere Projektergebnisse auf einer Projektkonferenz in der WeiberWirtschaft  vorgestellt. Es gab eine sehr anregende Diskussion mit wichtigen Hinweisen für unsere weitere Arbeit. Nachfolgend eine Zusammenfassung unserer Empfehlungen für die Entwicklung eines Trainingsprogramms im kommenden zweiten Projektjahr.

Beruf im Lebensverlauf

Berufliche Arbeit ist in den gesamten Lebensverlauf des Menschen eingebettet.
Frauen und Männer haben darin eine bestimmte zur Verfügung stehende Zeit für 

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„So ein Laden nur mit Herren ist irgendwie auch doof!“

GenDiv_Logo-blSo erfrischend brachte der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens diese Woche in einem Interview mit mir das Thema Gleichstellung und Vereinbarkeit in seinem Unternehmen auf den Punkt. Diese Aussage lässt vieles offen – von dem, was möglich ist an Bedingungen für Gleichstellung im Unternehmen und persönlichen Bedarfen, um Privatleben und Beruf verträglich zu organisieren.
Jenseits der zurzeit auf der politischen Agenda ganz oben stehenden Diskussion um Strategien und Modelle für Frauen und Männer, vor allem ihre Familienbedürfnisse mit dem Beruf zu vereinbaren, schafft dieser Satz Raum für ein Nachdenken darüber, was es jenseits von Kinderbetreuung an weiteren und legitimen persönlichen Wünschen und Bedürfnissen von Menschen geben kann, um im Berufsleben ‚kürzer zu treten‘ und/oder Stellen, Aufgaben und Geld mit Kolleg_innen in sozialverträglichen Arbeitszeitmodellen zu teilen.

Reicht es, wenn die richtige Forderung nach Gleichstellung der Geschlechter programmatisch stets an Familienbelange geknüpft wird? Oder gibt‘s da mehr, was insgesamt nach neuen Arbeitsorganisationsmodellen ruft?
Welches Risiko begegnet Menschen in Unternehmen und Organisationen, die aus noch ganz anderen persönlichen Gründen flexible Arbeitszeitmodelle vereinbaren und trotzdem ihren Karrierewunsch weiter verfolgen möchten – sei es aus gesundheitlichen und gesundheitsvorsorgenden Gründen oder, weil sie sich neben der Arbeit in anderen gesellschaftlichen oder privaten Bereichen engagieren möchten?

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“Wenn Du auf Teilzeit machst, dann bist Du hier karrieremäßig tot.”

GenDiv_Logo-blDas ist das Erleben vieler Frauen, wenn sie an den Punkt kommen, ihren Arbeits- und Karriereweg mit Familie und Sorgetätigkeiten zu vereinbaren. Dies waren auch die Erzählungen von Männer, die schon 2001  im EU-Forschungsprojekt Work Changes Gender zu ihren Teilzeit- und Karrierebedürfnissen und ihren Vereinbarkeitsschwierigkeiten von persönlicher Lebensweise und ihrer Arbeit befragt wurden.

Gerade wird öffentlich viel über das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert. Dabei wird meiner Meinung nach eins klar: Auf jeden Fall geht es um Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter im Arbeitsleben. Daran geknüpft ist die dringende Suche nach Unternehmens- und Managementkulturen, die Frauen faire Chancen für die Besetzung von Entscheidungspositionen und gleichen Lohn für gleiche Arbeit bieten, Männern erlauben, sich aus dem gesellschaftlichen Verfügbarkeitsanspruch, selbstverständlich Karriere machen und Familie ernähren zu müssen, heraus zu lösen sowie Frauen und Männer in ihren persönlichen Ansprüchen unterstützen, andere Teile ihres Lebens – neben ihrer Arbeit – leben und verwirklichen zu können. Mehr von diesem Beitrag lesen

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